BezugsrahmenFrüh hilfreichEmotionsregulation
AchtsamkeitStresstoleranz

Das DBT-Emotionsmodell

Stichworte:
Emotionen verstehenEmotionsprozessmodellEmotionsprozess-Mapping

Wenn du Emotionen als System aus Auslöser, Körper, Bewertung, Impuls und Handlung verstehen willst.

Emotionen als zusammenhängenden Ablauf aus Auslöser, Bewertung, Körperreaktion, Impuls und Verhalten ordnen, damit Regulation an mehreren Stellen ansetzen kann.

Wann passt das?

Wenn vor konkreter Skillwahl erst ein Modell gebraucht wird, das emotionale Reaktionen in ihre Bestandteile und Eingriffspunkte zerlegt.

Priorität im Weg

Dieser Eintrag passt früh in den Weg, wenn Angst oder Panik oder starke emotionale Aktivierung im Vordergrund stehen.

Worum es geht

Das DBT-Modell zur Beschreibung von Emotionen bietet ein systematisches Rahmenwerk zum Verstehen der Komponenten einer emotionalen Reaktion und der möglichen Interventionspunkte. Das Modell kartiert die Abfolge: Vulnerabilitätsfaktoren schaffen den Kontext; ein auslösendes Ereignis löst die Emotion aus; Interpretationen und Sekundaremotionen entstehen; biologische Veränderungen treten im Körper auf; Handlungsimpulse entstehen; und Verhaltens- und verbale Ausdrücke folgen. Da Emotionen Ganzheitssystem-Reaktionen sind, kann die Veränderung einer Komponente die gesamte emotionale Erfahrung verschieben.

Vgl. Linehan Manual — Kap. 9

Passende Übung

Vertiefen und anwenden

Emotionsmodell vs. Emotionsfunktionen

Quellen und Literatur

Zeigt, aus welcher Quelle dieser Eintrag stammt und wie quellennah oder übungsnah er einzuordnen ist.