BezugsrahmenEher AufbauVerstehen
AchtsamkeitStresstoleranzZwischenmenschliche Fertigkeiten

Emotionsregulation (Bezugsrahmen)

Stichworte:
Theoretisches FundamentRegulationsfähigkeitEmotionsregulationsfähigkeit

Wenn du erst verstehen musst, wie Emotionen kippen und an welchen Stellen du eingreifen kannst.

Den Regulationsraum von Emotionen ordnen, damit verstehbar wird, wie Emotionen entstehen, erhalten bleiben und an unterschiedlichen Stellen beeinflusst werden können.

Wann passt das?

Wenn noch unklar ist, ob eher Faktenprüfung, Opposite Action, Problem Solving oder Vulnerabilitätsreduktion der passende nächste Schritt ist.

Priorität im Weg

Dieser Eintrag ist eher für Vorbereitung, Stabilisierung oder spätere Vertiefung rund um Orientierung und Verstehen gedacht.

Worum es geht

Emotionsregulation in der DBT geht nicht darum, Emotionen zu eliminieren, sondern die Fähigkeit zu stärken, sie zu beeinflussen — ihre Häufigkeit bei unerwünschten Emotionen zu verringern, ihre Intensität zu senken, ihre Dauer zu verkürzen und das durch ihre Sekundäreffekte verursachte Leiden zu reduzieren. Das Modul beginnt mit Verstehen: Emotionen haben Funktionen (Handlung motivieren, sich selbst und andere kommunizieren) und sind komplexe Ganzheitssystem-Reaktionen.

Die praktischen Fertigkeiten fallen in zwei breite Kategorien: unerwünschte Emotionen verändern durch Fakten prüfen, Gegenüberliegendes Handeln und Problemlösen; und Resilienz aufbauen durch die ABC-PLEASE-Fertigkeiten.

Vgl. Linehan Manual — Kap. 9

Passende Übung

DBT-Grundlagen verstehen

Quellen und Literatur

Zeigt, aus welcher Quelle dieser Eintrag stammt und wie quellennah oder übungsnah er einzuordnen ist.