Selbstbehauptungs-Skripte
Wenn du für ein schwieriges Gespräch eine konkrete sprachliche Form brauchst.
Sprachliche Gerüste für schwierige Gespräche bereitstellen, damit klare Selbstvertretung nicht an Wortfindung, Unsicherheit oder Stress scheitert.
Wann passt das?
Wenn vor einem Gespräch nicht nur die Haltung, sondern eine konkrete sprachliche Form für Bitte, Grenze oder Rückmeldung gebraucht wird.
Priorität im Weg
Dieser Eintrag wird vor allem dann wichtig, wenn Bitte oder Anliegen äußern die eigentliche Lage beschreibt.
Worum es geht
Assertivitätsskripte ist der strukturierte McKay-Workbook-Ansatz zur zwischenmenschlichen Selbstbehauptung: ein Zweikomponenten-Framework bestehend aus einem Ich-denke-Statement (Beschreibung der Fakten der Situation ohne Bewertung oder Angriff) und einem Ich-fühle-Statement (Ausdruck der durch die Situation ausgelösten Emotion mit Ich-Sprache ohne Schuldzuweisung). Zwei zusätzliche optionale Komponenten sind ein Ich-will-Statement und eine Aussage darüber, was geschehen wird, wenn sich nichts ändert. Skripte geben Struktur für Situationen, die emotional geladen sind oder in denen frühere Selbstbehauptungsversuche gescheitert sind.
Praktisch weiterarbeiten
Vertiefen und anwenden
Diese Einträge sind die nächste sinnvolle Verbindung, wenn du vom aktuellen Begriff weitergehen willst.
Selbstbehauptungs-Skripte vs. DEAR MAN
Hilft zu unterscheiden, ob zuerst die vollständige Zielwirksamkeitslogik von DEAR MAN oder eine konkrete sprachliche Form für ein schwieriges Gespräch gebraucht wird.
Wann eher dieses Konzept?
Eher hier starten, wenn die Haltung oder das Ziel schon grob klar ist, aber Satzanfänge, Formulierungen oder ein Gesprächsgerüst fehlen.
- liefert konkrete sprachliche Formen für Bitten, Grenzen oder Rückmeldungen
- passt bei Wortfindung, Stress und hoher Hemmung vor dem Gespräch
- fragt zuerst: Wie sage ich das konkret?
Quellen und Literatur
Zeigt, aus welcher Quelle dieser Eintrag stammt und wie quellennah oder übungsnah er einzuordnen ist.