Kognitive Vulnerabilität
Wenn Denkstile und Annahmen sichtbar werden müssen, die emotionale Eskalationen wahrscheinlicher machen.
Denkstile und Annahmen sichtbar machen, die emotionale Eskalation, Fehlinterpretationen oder dysfunktionale Reaktionen begünstigen.
Wann passt das?
Wenn vor Veränderung erst verstanden werden muss, welche Denkgewohnheiten emotionale Probleme mit aufrechterhalten.
Priorität im Weg
Dieser Eintrag wird vor allem dann wichtig, wenn Scham die eigentliche Lage beschreibt.
Worum es geht
Kognitive Vulnerabilität in der DBT bezeichnet die Art und Weise, wie gewohnheitsmäßige Denkmuster — über sich selbst, andere und Situationen — emotionale Dysregulation erzeugen oder aufrechterhalten können. Überzeugungen über das, was man braucht, Forderungen an die Realität, absolutes Denken und Interpretationen, die nicht zu den Fakten passen, fungieren alle als Vulnerabilitätsfaktoren, die emotionale Reaktionen verstärken. Kognitive Vulnerabilität wird in der DBT primär durch Fakten prüfen adressiert.
Passende Übung
Emotionen verstehen und beeinflussen
Kognitive Vulnerabilität richtet den Blick auf Denkgewohnheiten und Annahmen. Emotionen erkennen hilft, das aktuelle Erleben genauer zu benennen; Problemlösen setzt an einem realen, veränderbaren Problem in der Situation an.
Emotionen erkennen
Gemeinsames Thema
Wenn frühe emotionale Signale erkannt werden müssen, bevor sie dich überrollen.
Auch in: Achtsamkeit
Problemlösen
Gemeinsames Thema
Wenn das Problem real ist und nicht nur das Gefühl, sondern die Situation verändert werden muss.
Auch in: Stresstoleranz · Zwischenmenschliche Fertigkeiten
Quellen und Literatur
Zeigt, aus welcher Quelle dieser Eintrag stammt und wie quellennah oder übungsnah er einzuordnen ist.