Emotion

Freude oder Glück

Für Freude, Erleichterung oder Dankbarkeit, wenn ein positiver Zustand bewusst gehalten, zugelassen und ausgekostet werden soll.

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Worum es geht

Freude und Glück erscheinen im klinischen Arbeiten oft paradox unterversorgt, obwohl sie ausdrücklich zur Emotionsregulation gehören. DBT versteht positive Emotionen nicht als Luxus, sondern als zentrale Ressource der Vulnerabilitätsreduktion. In dieser Situation geht es aber nicht primär um Neugier oder Exploration, sondern darum, einen bereits positiven Zustand wahrzunehmen, zuzulassen und bewusst auszukosten.

Menschen mit hoher Dysregulation entwerten Freude häufig sofort, misstrauen ihr oder rechnen schon mit dem Absturz danach. Deshalb sind das Akkumulieren positiver Emotionen, achtsames Auskosten und das aktive Stabilisieren des Guten keine Zusatzarbeit, sondern Kerninterventionen. Der häufigste Fehler ist, nur auf schwere Emotionen zu reagieren und positive Zustände nicht bewusst zu halten.

Wie diese Emotion sich zeigt

Körperliche Signale, typischer Handlungsdrang und Verlauf als Orientierung für den Einstieg in passende Skills.

Erster Einstieg (2)

Der direkteste erste Schritt für diese Situation.

Orientierung (2)

Hilft, die Situation einzuordnen und einen Überblick zu bekommen.

Verstehen (1)

Erklärt Zusammenhänge und vertieft das Verständnis.

Anwenden (1)

Konkrete Übungen und Skills für die Situation.

Vorbereiten (2)

Bereitet auf zukünftige ähnliche Lagen vor.