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Emotionsregulation

Biosoziale Theorie

Stichworte:
Theoretisches FundamentEntstehungsmodellModell emotionaler Dysregulation

Wenn klar werden muss, warum hohe Verletzlichkeit und Invalidation sich gegenseitig anheizen.

Das biosoziale Erklärungsmodell der DBT sichtbar machen, damit emotionale Dysregulation als Zusammenspiel von biologischer Verletzlichkeit und Invalidation verstehbar wird.

Wann passt das?

Wenn vor Skillarbeit erst verstanden werden muss, warum starke emotionale Reaktivität und Missverstandenwerden sich gegenseitig verstärken.

Priorität im Weg

Dieser Eintrag ist eher für Vorbereitung, Stabilisierung oder spätere Vertiefung rund um Orientierung und Verstehen gedacht.

Worum es geht

Die Biosoziale Theorie ist DBTs Erklärung dafür, wie sich schwere Emotionsdysregulation entwickelt. Sie postuliert, dass emotionale Vulnerabilität biologisch verwurzelt ist — manche Menschen werden mit größerer Empfindlichkeit auf emotionale Reize, intensiveren emotionalen Reaktionen und langsamerer Rückkehr zur Grundlinie geboren.

Diese biologische Vulnerabilität wird dann durch den sozialen Kontext geformt, insbesondere die invalidierende Umgebung: eine Umgebung, die den Ausdruck privater emotionaler Erfahrungen chronisch ablehnt, bestraft oder vereinfacht. Die Transaktion zwischen hoher emotionaler Sensitivität und systematischer Invalidierung führt zu einem Scheitern der Entwicklung von Emotionsregulationsfähigkeiten.

Vgl. Linehan Manual — Kap. 6

Die Bestandteile

Grundlagen der DBT

Quellen und Literatur

Zeigt, aus welcher Quelle dieser Eintrag stammt und wie quellennah oder übungsnah er einzuordnen ist.