Kontingenzmanagement
Wenn Verhalten nicht nur verstanden, sondern über Konsequenzen gezielt geformt werden soll.
Verhalten über klare Konsequenzen und Verstärkungsbedingungen gezielt beeinflussen, damit hilfreiches Verhalten wahrscheinlicher und problematisches Verhalten unattraktiver wird.
Wann passt das?
Wenn Verhalten systematisch über Belohnung, Verstärkung oder Konsequenzen geformt werden soll.
Priorität im Weg
Dieser Eintrag ist eher für Vorbereitung, Stabilisierung oder spätere Vertiefung rund um Belastung vorbereiten gedacht.
Worum es geht
Kontingenzmanagement ist die systematische Anwendung von verhaltensbezogenen Verstärkungsprinzipien zur Verhaltensänderung: das Identifizieren der Konsequenzen, die ein unerwünschtes Verhalten derzeit aufrechterhalten, und das Umstrukturieren dieser Konsequenzen, sodass stattdessen wirksameres Verhalten verstärkt wird. In der DBT wird Kontingenzmanagement sowohl von Therapeuten angewendet als auch Klienten als interpersonale Wirksamkeitsfertigkeit beigebracht.
Passende Übung
Grundlagen und Trainingspraxis
Die Zielhierarchie ordnet, welches Verhalten im Training Vorrang hat; Kontingenzmanagement betrachtet die Konsequenzen, die Verhalten beeinflussen. DEAR MAN und entgegengesetztes Handeln zeigen konkrete Fertigkeiten für Gesprächssituationen beziehungsweise emotionale Handlungsimpulse.
Skills-Training-Zielhierarchie
Gemeinsames Thema
Wenn geklärt werden muss, welche Probleme in der DBT zuerst Priorität haben.
Auch in: Achtsamkeit · Stresstoleranz · Emotionsregulation · Zwischenmenschliche Fertigkeiten
DEAR MAN
Gemeinsames Thema
Wenn du etwas klar ansprechen, erbitten, ablehnen oder aushandeln musst.
Auch in: Achtsamkeit · Emotionsregulation
Entgegengesetztes Handeln
Gemeinsames Thema
Wenn der emotionale Impuls dich tiefer ins Problem führt statt heraus.
Auch in: Stresstoleranz
Quellen und Literatur
Zeigt, aus welcher Quelle dieser Eintrag stammt und wie quellennah oder übungsnah er einzuordnen ist.