SkillAkut zuerstStresstoleranz
Emotionsregulation

Physiologische Coping-Skills

Stichworte:
KrisenbewältigungKörperbasierte RegulationKörperbasierte Herunterregulation

Wenn der Körper direkt reguliert werden muss, bevor Denken oder Reden wieder möglich wird.

Körpernahe Regulationstechniken bündeln, damit extreme Aktivierung zuerst über direkte physiologische Hebel gesenkt werden kann.

Wann passt das?

Wenn der Körper zuerst herunterreguliert werden muss, bevor andere Skills überhaupt wieder erreichbar werden.

Priorität im Weg

Dieser Eintrag liegt nah an Akute Krise und sollte eher als früher Schritt statt als spätere Vertiefung gelesen werden.

Worum es geht

Physiologische Bewältigungsfertigkeiten ist die erweiterte Sammlung körperbasierter Stresstoleranzfertigkeiten des McKay Workbooks, die die TIP-Skills des Linehan Manuals ergänzen. Das Workbook-Kapitel deckt dieselben parasympathischen Aktivierungsprinzipien ab — Tauchreflex durch Kälte, Erregungsentladung durch Bewegung, verlangsamte Atmung — fügt aber Techniken hinzu wie seitliche Augenbewegungen (die in der Forschung eine entspannende Wirkung und Reduktion emotionaler Belastung gezeigt haben), hochintensives Intervalltraining als schnelle Regulationsstrategie und detailliertere Anleitungen zur Dosierung.

Das zugrundeliegende Modell ist identisch: Überwältigende Emotionen umgehen die Kognition, daher muss wirksame Krisenintervention das Nervensystem über physiologische Kanäle erreichen.

Vgl. McKay Workbook — Kap. 3

Praktisch weiterarbeiten

Vertiefen und anwenden

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Quellen und Literatur

Zeigt, aus welcher Quelle dieser Eintrag stammt und wie quellennah oder übungsnah er einzuordnen ist.