TIP: Temperatur, Intensive Bewegung und Atemkontrolle
Die drei physiologischen TIP-Techniken wirken ueber unterschiedliche Koerperkanale auf das Nervensystem: Temperatur daempft sofort die Amygdala-Reaktion, intensive Bewegung abbaut Stresshormone, Atemkontrolle aktiviert den Parasympathikus.
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Leitidee
Starte hier, wenn eine schnelle physiologische Krisenintervention gebraucht wird, bevor kognitive Skills greifen.
Worum geht es bei jedem?
TIP: Gezielte Atmung
Eher hier starten, wenn das vegetative Nervensystem beruhigt werden muss — langsame Ausatmung aktiviert den Parasympathikus.
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- langsame Ausatmung (laenger als Einatmung) aktiviert Parasympathikus
- senkt Herzrate und foerdert parasympathische Aktivierung
- besonders stark bei Angst, Panik und chronischer Anspannung
TIP: Intensive Bewegung
Eher hier starten, wenn Adrenalin und Kortisol abgebaut werden muessen — kurze intensive Bewegung (30-60 Sekunden) reguliert die Stresshormone direkt.
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- 30-60 Sekunden maximale Anstrengung (Liegestuetze, Burpees, Sprint)
- baut Stresshormone ab und schafft Raum fuer Handlung statt Reaktion
- besonders stark bei Wut, Panik oder starkem Handlungsdrang
TIP: Temperatur
Eher hier starten, wenn eine sofortige physiologische Notbremse gebraucht wird — Eiswasser oder Kaelte daempft die Amygdala-Reaktion in Sekunden.
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- kaltes Wasser im Gesicht oder Eiswuerfel an Handgelenken/Hals
- wirkt in Sekunden auf den Tauchreflex und daempft akute Emotionalitaet
- besonders stark bei sehr hoher Erregung oder Dissoziationsgefahr
Wo unterscheiden sie sich?
| Vergleichsachse | TIP: Gezielte Atmung | TIP: Intensive Bewegung | TIP: Temperatur |
|---|---|---|---|
| Wirkmechanismus | Parasympathikus-Aktivierung durch verlangsamte Atmung | Stresshormon-Abbau durch kurze maximale Belastung | Tauchreflex: daempft Amygdala-Reaktion sofort |
| Schnelligkeit | 1-5 Minuten kontinuierliche Praxis | 30-60 Sekunden Belastung | Sekunden (sofortige Wirkung) |