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    "description": "Geführte Praxis · Anwendungsarbeitsblatt · Strukturierte Skill-Anwendung",
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    "priorityDescription": "Dieser Eintrag passt früh in den Weg, wenn Angst oder Panik oder starke emotionale Aktivierung im Vordergrund stehen.",
    "cardPreview": "Wenn eine Faktenprüfung schriftlich und nicht nur gedanklich durchgearbeitet werden soll.",
    "purpose": "Die Faktenprüfung nicht nur begrifflich, sondern als Schritt-für-Schritt-Übung durchführen.",
    "applicationContext": "Wenn starke Emotionen oder Deutungen vorliegen und die Faktenprüfung schriftlich sauber durchgearbeitet werden soll.",
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      "text": "Beim Ausfüllen dieses Arbeitsblatts ist Spezifizität beim auslösenden Ereignis entscheidend: nur die wenigen Momente unmittelbar vor der Emotion beschreiben, nicht die Vorgeschichte. Die Vorgeschichte gehört unter Vulnerabilitätsfaktoren. Der häufigste Fehler ist das Eintragen einer Interpretation als auslösendes Ereignis statt der beobachtbaren Tatsache. Das schrittweise Durcharbeiten — besonders die Schritte zur Identifizierung des Handlungsimpulses und die Frage, ob die Intensität zu den Fakten passt — zeigt oft, dass die Emotion auf einer prüfbaren Interpretation basiert.",
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      "comparisonDescription": "Hilft zu unterscheiden, ob ähnlich wirkende Emotionsregulations-Skills über Prüfen, Gegentendenz oder konkrete Veränderung auseinandergehalten werden müssen.",
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          "label": "Jetzt als Übung durchgehen",
          "description": "Diese Verbindung führt nicht nur zu einem benachbarten Begriff, sondern direkt in eine konkrete Übung oder ein Worksheet.",
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      "purpose": "Beobachtbare Fakten von Interpretationen, Bedrohungsannahmen und Katastrophisierung trennen, um zu klären, ob eine emotionale Reaktion in Richtung oder Intensität zur Lage passt.",
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      "purpose": "Den Regulationsraum von Emotionen ordnen, damit verstehbar wird, wie Emotionen entstehen, erhalten bleiben und an unterschiedlichen Stellen beeinflusst werden können.",
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      "description": "Für Angstspitzen, Paniknähe, Kontrollverlustangst oder massive Besorgnis.",
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      "impulse": "Angreifen oder konfrontieren, Grenzen laut und direkt durchsetzen, Situation kontrollieren, Verlassen oder Rückzug, Ausdrücken durch Stimme oder Bewegung",
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        "text": "Wut wird in der DBT als primäre Emotion mit biologischer Funktion, aber hohem Risiko für interpersonale Schäden verstanden. Ihre schnelle Eskalation macht sie zu einer der anspruchsvollsten zu regulierenden Emotionen. Die klinische Unterscheidung von Reizbarkeit ist wichtig: Reizbarkeit ist chronischer und diffuser, Wut eskaliert meist auf spezifische Auslöser hin. Relevante Fertigkeitskategorien sind Emotionsregulation (Fakten checken, entgegengesetztes Handeln bei Wut), interpersonale Wirksamkeit für den Beziehungsschaden sowie Stresstoleranz bei akuten Spitzen. Der häufigste Fehler: Problemlösung einzusetzen, bevor die physiologische Erregung abgeklungen ist — Reparaturversuche im aktivierten Zustand machen die Situation meist schlimmer. Körperbasierte Abkühlung (Bewegung, kaltes Wasser) hat bei hoher Aktivierung stärkere Evidenz als kognitive Umstrukturierung."
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      "description": "Für Rückzug, Bloßgestelltsein oder selbstabwertende Reaktionen.",
      "bodySensation": "Erröten, Magenziehen oder Übelkeit, Körper zieht sich zusammen, Blick gesenkt, Drang zur Körperstarre oder zum Kleinerwerden, Wärme im Gesicht",
      "impulse": "Verstecken oder fliehen aus der Situation, schweigen und unsichtbar werden, sich selbst angreifen oder abwerten, Wiedergutmachung zeigen oder entschuldigen",
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        "text": "Scham unterscheidet sich klinisch von Schuld: Schuld richtet sich auf ein Verhalten, Scham auf das Selbst als grundlegend fehlerhaft. In der DBT wird Scham mit dem biosozialen Modell verbunden — sie entsteht oft aus anhaltenden Invalidierungserfahrungen, die die Botschaft, defekt zu sein, verinnerlicht haben. Relevante Fertigkeitskategorien sind Emotionsregulation (Fakten checken, entgegengesetztes Handeln bei Scham), Selbstmitgefühl und Achtsamkeit. Der entscheidende Unterschied zu Schuld: Entgegengesetztes Handeln bei Schuld beinhaltet Wiedergutmachung; bei Scham beinhaltet es Exposition und Selbstoffenbarung statt Verbergen. Der häufigste Fehler ist, die Narration der Emotion als Tatsache zu behandeln, statt die Einschätzung zu prüfen. Scham liegt häufig dem Therapieabbruch zugrunde und sollte proaktiv adressiert werden."
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